Mit dem Kanu durchs Eselsburger Tal

Mit dem Kanu durchs Eselsburger Tal

Das Eselsburger Tal im Herzen der Schwäbischen Alb ist ein wahres Naturparadies – und wer es nicht nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad, sondern vom Wasser aus erleben möchte, entdeckt eine völlig neue Perspektive. Eine Kanutour auf der Brenz, die sich hier mal ruhig, mal lebendig durch die Landschaft schlängelt, gehört zu den eindrucksvollsten Möglichkeiten, diese idyllische Region kennenzulernen.

Ein Naturjuwel zwischen Felsen und Wiesen

Zwischen Herbrechtingen und Eselsburg zieht sich das Tal durch eine abwechslungsreiche Landschaft: steile Jurafelsen, blühende Wiesen, stille Auen und lichte Wälder begleiten den Flusslauf der Brenz. Besonders markant sind die beiden großen Felsformationen Steinerne Jungfrauen, die mit ihrer mystischen Form schon seit Jahrhunderten die Fantasie beflügeln.

Wer mit dem Kanu unterwegs ist, hat den Vorteil, all diese Schönheiten in Ruhe an sich vorbeiziehen zu lassen. Während Wanderer auf den Wegen oberhalb unterwegs sind, gleitet man selbst fast lautlos durch die grüne Kulisse.

Paddeln für Genießer

Die Brenz ist in diesem Abschnitt eher gemächlich und damit auch für Anfänger bestens geeignet. Familien mit Kindern können hier genauso unterwegs sein wie geübte Paddler, die eine entspannte Auszeit suchen. Mit etwas Glück entdeckt man sogar Nutria oder andere Tiere entlang des Flusses.

Wanderfahrt des Günzburger Kanuclubs

Am 03. August unternahm der Günzburger Kanuclub e.V. wieder einmal eine Wanderfahrt durch das Eselsburger Tal. Eingestiegen wurde an der Straßenbrücke Anhauser Straße über die Brenz, das Ziel war der Ausstiegsplatz in Herbrechtingen. Dort gibt es ein Stück vor dem Wehr einen offiziellen Ausstieg.

Zum Parken muss man ein kleines Stück entfernt auf öffentliche Parkplätze ausweichen, direkt am Ausstieg ist es nicht möglich. Zum Beladen der Boote darf man aber kurz zum Ausstiegsplatz fahren.

Auf der Strecke liegt außerdem ein Wehr, das normalerweise umtragen werden muss. Je nach Wasserstand und nach genauer Besichtigung ist es mit einem Wildwasserboot zwar befahrbar – eine Empfehlung soll das aber ausdrücklich nicht sein.

Bei dieser Wanderfahrt musste unsere Gruppe schon vor dem Wehr ein ganzes Stück früher aussteigen, da quer über die Brenz ein sogenannter Krautrechen installiert war, um nach dem Entkrauten des Flusses das Treibgut aufzuhalten. Die Boote mussten deshalb an Land getragen und die Fahrt unterhalb fortgesetzt werden – eine kleine Zusatzaufgabe, die zur Tour dazugehört.

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